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Was ich zuerst prüfe, wenn ich ein Haus betrete – Einblicke aus der baubiologischen Praxis

Wenn ich ein Haus betrete, beginne ich nicht sofort mit Messgeräten.

Ich beginne mit meinen Sinnen.


Als erstes nehme ich den Geruch wahr.

Je nachdem, ob es nach z.B. eher nach Schimmel, Aldehyden, Holzschutzmittel oder Lösemitteln riecht, entstehen bei mir erste Hypothesen zu potentiellen Belastungen und möglichen Messstrategien.


Als zweites kommt das Raumgefühl.

Ist es eher kühl oder warm? Kühlere Räume begünstigen eine höhere relative Luftfeuchtigkeit und damit unter Umständen Schimmelbildung. Evtl. untermauert das schon Hinweise aus dem Geruchseindruck.


Als drittes lasse ich meinen Blick schweifen.

Ich achte auf Ecken von Außenwänden, Fensterlaibungen und andere mögliche Wärmebrücken. Verfärbungen müssen nicht automatisch Schimmel sein, sind aber immer eine genauere Betrachtung wert. Was findet man an Bauelementen und Möbeln vor? Gibt es Holzelemente, Möbel mit Spanplatten, Wollteppiche,...?

Gedanklich clustere ich mögliche Quellen, bei denen eine Überprüfung sinnvoll ist.


Während ich dann meine ersten Wahrnehmungen messtechnisch überprüfe, achte ich darauf, ob sich bei mir mit längerem Aufenthalt körperlich etwas verändert. Spüre ich einen Druck im Kopf, entsteht ein Kratzen im Hals, gibt es ein Unwohlsein oder auch nicht?


Als ausgebildete Geomantin kommen noch weitere Ebenen der Wahrnehmung dazu, die mir helfen, die Probleme des Auftraggebers oder der Auftraggeberin genauer zu lokalisieren.


Wenn man weiß, worauf zu achten ist, kann eine zielführende Messestrategie unnötige Untersuchungen, Laboranalysen und damit Kosten vermeiden.


Zur Klärung möglicher Risiken in Innenräumen biete ich fachliche Beratung sowie gezielte messtechnische Untersuchungen an.



 
 
 

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